VIA ALPINA

Woche 7 – Woche der Rekorde

Rekord in Liter an Schweissmengen, Kilometer pro Tag, pro Woche & 1000km Marke geknackt sowie Verwöhnprogramm in Reinhold Messner‘s Heimat Tal

Heute habe ich endlich herausgefunden, was mit meinen Füssen los ist! Ich habe erneut einen Ausschlag direkt dort, wo der Wanderschuh aufhört. Nun hat er sich aber auch über die Füsse ausgebreitet. So stark hatte ich das noch nie! Diesen komischen Ausschlag bekomme ich nur an strengen und heissen Tagen und ich weiss, dass Mama dieses Problem auch hat. Also habe ich Johanna geschrieben (sie war 5 Monate auf dem PCT am Wandern), ob sie dieses Problem auch schon mal hatte oder jemanden kannte der es hatte. Leider nein. Irgendwann wurde ich aber bei Google fündig. Es handelt sich um Kapillarblutungen – auch Pilgerkrätze oder „purpura d’effort“ genannt. Die kommen anscheinend von Durchblutungsstörungen bei warmem Wetter und viel Anstrengung. Gut, wenigstens bin ich jetzt einen Schritt weiter. Nun kühle ich wenn möglich die Füsse im kalten Wasser und strecke sie im Zelt ein paar Minuten in die Luft. Massieren finde ich ungünstig, da es nachher viel mehr juckt.

Da ich zu Beginn der Woche 7 nur im Tal wanderte, war es sehr warm auf ca. 500 Meter über Meer. Im Moment ist sowieso alles ganz anders: Die Zivilisation ist überall, deshalb ist das übernachten im Zelt nur noch auf Campingplätzen möglich. Die erste Nacht auf dem Camping hatte ich so gut geschlafen, dass ich erst um 05.00 Uhr das erste mal aufgewacht bin. Ich wanderte danach die Hälfte der Tagesstrecke. Von Latsch nach Naturns im Vinschgau. Dort gab es Erdbeeren mit Rahm als Zmittag. Es ist sehr speziell für mich hier unterwegs zu sein, weil ich früher mit meiner Grossmutter in dieser Gegend Ferien gemacht habe. Als Erwachsene verstehe ich nun auch wieso: Es ist unglaublich toll – alles so gepflegt, herzlich, schön und das Essen grandios! Nun möchte ich in Zukunft auch mal Chiller-Ferien hier machen. Nach dem Mittag bin ich weitergelaufen und hab mal wieder eine Schlange vor mir wegzischen gesehen. Danach kam ich endlich beim Camping an. Es ist so komisch, dass 30 Kilometer in den Bergen problemlos klappen und im Tal auf dem asphaltigen Weg komme ich extrem an meine Grenzen. Es hört einfach nie auf! Also der Pilgerweg (ist zwar auch nicht immer flach) oder alle anderen flachen Wege wären gar nichts für mich. Aber eben, dafür kann man immer anhalten und essen. Ich weiss manchmal nicht was bestellen, so lecker hört sich die Auswahl auf der Karte an. Wahrscheinlich nehme ich trotz den vielen Kilometern noch zu, also wundern würde es mich nicht…

Beim Camping kurz vor Meran baute ich mein Zelt auf und konnte meine Wäsche waschen. Mein Highlight war die Gästekarte die ich beim „Check-In“ bekam. Ich kam nämlich kurz vor dem Camping am Lido von Lagundo vorbei und sabberte fast vor Lust auf einen erfrischenden Schwumm. Es war zwar schon später Nachmittag, aber noch immer schön warm. Bei der Camping Rezeption erfuhr ich dann, dass ich gratis bis 20.00 Uhr ins Lido dürfe. Habe ich natürlich gemacht und es war eine wirklich herrliche Abkühlung. Zum Glück habe ich neuerdings einen Bikini dabei. Zurück auf dem Campingplatz fotografierte ein Mann mein kleines Zelt und dann fragte er was ich mache und wo ich unterwegs sei. Raimund aus Köln – so stellte er sich vor – war auch ein Abenteurer und machte eine zweiwöchige Fahrradtour. Beim Gespräch kam ich auf meine Beschwerden mit dem Wander-Ausschlag und er gab mir etwas von seiner Hydrocortison Creme für die Nacht.

Am nächsten Morgen lief ich eine Stunde nach Meran und ging direkt in die Apotheke. Von meinem Hausarzt in Flims hatte ich ein Rezept für eine Cortisoncreme bekommen. Danach kaufte ich Postkarten und setzte mich in ein Café und ass Frühstück bis Selina mit dem Zug ankam. Selina war die Erste die mich fragte, ob sie mich auf der Via Alpina begleiten dürfe. Das war vor bald einem Jahr. Eigentlich wäre sie im Tessin mit mir gelaufen, aber weil mit dem coronabedingten verspäteten Start die Tour nicht mehr aufging, war ich während ihren eingetragenen Ferien schon im Südtirol. Doch sie hielt ihr Wort und kam gegen 10.00 Uhr in Meran an. Gemeinsam sind wir um 11.00 Uhr losgelaufen und sind von 300 Metern über Meer bis auf knapp 2000 Meter über Meer gewandert. Es war sauheiss und wir mussten jede Stunde eine Pause machen, welche immer etwas länger als geplant ausfiel. Schlussendlich kamen wir kurz vor 20.00 Uhr zu einer kleinen Grasfläche, etwas abseits vom Weg und noch oberhalb vom Sarntal. Wir stellten die Zelte auf und kochten Noodlesuppe. Gegen 22.00 Uhr kam noch ein Auto, was uns extra 10 Minuten anleuchtete. Keine Ahnung was das Ziel davon war und um 04.00 Uhr heizte ein Töff-Fahrer hoch und runter, was auch sehr merkwürdig war. Selina’s Ausrüstung ist von einer Freundin (die auch auf dem PCT war) und achtet deshalb bei den Bildern auf ihr Zelt. Es ist nur 500 Gramm und wird mit den Wanderstöcken aufgebaut. Der Rucksack ist ihr leider etwas zu gross und so hat sie sich die Oberschenkel wund gerieben. Selina meinte nach der Nacht, sie hätte kaum geschlafen. Die erste Nacht alleine in einem Zelt ist immer sehr gewöhnungsbedürftig.

Am Morgen liefen wir ins Tal nach Sarnthein und gingen in ein Café und dann in die Apotheke. Dort gabs für Selina eine Creme für die Hüften / Oberschenkel und für mich Kompressionsstrümpfe und eine venoaktive Creme für die Durchblutungsförderung. Die Cortisoncreme hat noch keine Verbesserung erzielt, im Gegenteil, der Ausschlag breitete sich bis zu den Knien aus. Die Apothekerin war extrem hilfsbereit und nahm sich viel Zeit für mich. 

Nach Sarnthein mussten wir wieder 1400hm aufsteigen bis zur Sarner Scharte. Wir kamen unglaublich ins Schwitzen! 9 Wanderstunden standen auf dem Programm, plus eine zusätzliche Stunde des Abstieges vom frühen Morgen. Wir wanderten und wanderten und es war einer meiner strengsten Tage! Gegen 17.00 Uhr war noch immer kein Ende in Sicht, aber wir entdeckten eine Hütte und bestellten Kasnocken. Was für eine Stärkung! Ich fragte dann die Bedienung, wie weit es noch bis Klausen sei. Ursprünglich dachte ich es müssten maximal noch 2 Stunden sein, aber sie sagte es wären eher 3. Etwas sprachlos und demotiviert packten wir also zügig unsere Sachen zusammen. Schlussendlich waren es wirklich 3 Stunden und bis zum Camping direkt unterhalb der Brenner-Autobahn sogar noch etwas länger. Wir hatten beide Schmerzen – vor allem in den Knien (es waren an diesem Tag 2500 Höhenmeter abwärts) und in den Füssen von der Teerstrasse am Schluss. Aber kein Wunder bei 41 Kilometern! So weit bin ich noch nie gelaufen. Unsere Köpfe waren heiss und nur eine Dusche konnte helfen wieder zur Normalität zurück zu kehren. Schlimmer ging es denn Fusssohlen, die taten auch noch im Zelt weh und mein Ausschlag hatte ein neues Hoch erreicht.

Da es in der Nacht regnete und eigentlich auch den ganzen Tag wechselhaft sein sollte, nutze ich eine Regenpause zwischen 06.00 und 07.00 Uhr, packte alles zusammen und verzog mich in den Duschraum des Campings. Dort liess ich mein Zelt über der Türe aufgehängt trocknen und wartete bis Selina auch kam. Es kamen einige Leute rein, die mich mitleidig ansahen und mich fragten, ob die Nacht sehr nass war. Dabei blieb ja alles trocken, ausser eben die Zeltwand. 

Der Wanderweg führte erst direkt an der Brenner-Autobahn vorbei, was natürlich gar nicht schön war. Auch danach war es nicht einfach mit dem Weg. Manchmal mussten wir auf der Strasse laufen, wo die Leute 80km/h fuhren. Da war mir gar nicht wohl dabei. Schliesslich trafen wir auf eine Frau, die uns einen Umweg abseits der Strasse empfahl über Teis, St. Valentino und St. Peter. Ich hatte schon seit ein paar Tagen eine Motivationskrise, da es einfach so streng war und keine Pause (also Pausentag) in Sicht ist. Meine Laune besserte sich aber schlagartig, als ich in St. Peter im Villnöss Tal bemerkte, dass wir in Reinhold Messner’s Heimatdorf gelandet sind. Herausgefunden hatte ich es per Zufall: Erst sah ich Briefkästen mit Messner angeschrieben und dann eine Messner Musseumsbroschüre. Danach war der Fall klar. Sein Bruder Günther ist sogar noch immer auf dem Friedhof in St.Peter begraben. Habe sein Grabstein aber nicht gefunden. Dass ich also meine Alternativ-Route zufällig genau durch dieses Tal plante, freute mich sehr. Ausserdem entschieden wir in Santa Magdalena zur Feier des Tages in einem Hotel mit Pool abzusteigen. Denn ich hatte die 1000 Kilometer geschafft und war sehr stolz auf mich, da ich noch im Mai niemals gedacht hätte, überhaupt so weit zu kommen! Wir lockerten unsere Muskeln im Whirpool und genossen das unendlich bequeme Bett, bevor es ein himmlisches Abendessen gab. Manchmal verzog sich der Nebel und man erblickte die berühmten Geisslerspitzen – was für eine Aussicht! Die Gegend und das Hotel hat mich total verzaubert und ich habe mir das Villnöss-Tal für einen Wochenendausflug auf meiner Via Alpina Aprés Bucketlist notiert.

Am morgen sahen wir die Berge in voller Pracht. Am liebsten hätte ich einen Tag angehängt oder wäre direkt hier geblieben. Es war so schön und ich sehr müde. Aber wir hatten 7h wandern vor uns. Das Wetter war zuerst heiss und dann kurz vor 12.00 Uhr hat’s runtergeleert. Aber da kamen wir genau bei der Edelweisshütte an und gönnten uns einen Brombeerstrudel. Nur 2h später nochmals das gleiche Spiel auf dem Würzjoch. Der Regen kam und die Hütte war nur wenige Meter entfernt. Perfekt! Nur danach klappte es nicht mehr so gut mit dem Timing und wir pausierten unter Stalldächern. So verging viel Zeit und als wir in San Martino in Badia ankamen, war es schon viel zu spät für die Zeltplatzsuche, welche ja erst wieder etwas oberhalb der Dorfes begonnen hätte. Deshalb kamen wir im 300 Jahre alten Hotel Dasser unter. Es gab ein feines Znacht und ich plante noch meine Routen weiter. Übrigens: San Martino in Badia ist dreisprachig: Ladinisch, italienisch und deutsch! 

Der nächste Tag sollte erneut ein besonders anstrengender werden. 9 Stunden und 38 Minuten, knapp 1700 Höhenmeter und ungefähr 30 Kilometer. Vor diesem Tag graute es mir! Ausserdem musste ich um 18.30 am Pragser Wildsee ankommen, um den letzten Bus ins Tal zu erwischen. Deshalb träumte ich in der Nacht, dass ich die Etappe gefahren bin – also es hatte mich im Traum jemand mit dem Auto mitgenommen. Und ich erinnere mich an das schlechte Gefühl, jetzt zum ersten Mal eine Strecke nicht zu Fuss zurückgelegt zu haben. Im Traum plante ich jedoch wieder zurück zu fahren und doch noch alles zu laufen. Erleichtert bin ich schlussendlich aufgewacht. Mein Ziel für die Via Alpina ist es alle Schritte zu verbinden, also nicht ein Stück mit dem Bus oder Auto zu fahren. Bis jetzt habe ich das auch geschafft. Einzig nicht geklärt sind bei mir Bahnfahrten. Denn wenn der Weg unter der Gondel durchführt und oben wieder zusammenkommt ist es schon frustrierend zu wandern. Bis jetzt kam ich aber noch nie in Versuchung. Aber ganz ausschliessen würde ich ein Bahnfahrt innerhalb von 5 Monaten nicht.

Am Freitagmorgen ging es dann ganz schnell. Selina wurde von Herr Dasser an die Bushaltestelle gefahren (da kurz vor der Abfahrt des Buses herauskam, dass die Haltestelle gar nicht im Dorf ist) und ich machte mich auf den Weg, um diese Monsteretappe vor 18.30 Uhr zu schaffen. Ich wanderte von San Martino in Badia zur gegenüberliegenden Talseite und meisterte ohne Pause die 600 Höhenmeter und lief direkt ins nächste Dorf. Erst dort gönnte ich mir nach 3 Stunden eine Trinkpause. Danach kam der 1100 Höhenmeter Aufstieg in der Mittagshitze. Doch es ging viel besser als erwartet, da ich auf die Zähne bis und mir sagte: „Nur noch heute, nachher wird es für längere Zeit nicht mehr so streng!“ So kam ich gut in den Flow. Ich traf einen E-Biker der mich anhielt und ausfragte. Er war begeistert. Etwas später traf ich einen Wanderer aus Deutschland. Er hatte einen grossen Rucksack und ich holte ihn schon bald ein. Er stütze sich auf seinen Stöcken ab und sah nicht gut aus. Ich fragte ihn ob alles okay sei. Er meinte, er ist heute gestartet und würde 2 Wochen wandern. Sein Rucksack sei etwas überpackt und deshalb müsse er pausieren. Da er wirklich viel langsamer war und ich Zeitdruck hatte, musste ich mich aber schon bald wieder verabschieden. Ich erklärte ihm noch, dass es hinter dem Pass auch eine Hütte hätte, denn er fragte mich wo eine Wasserquelle komme. Kurz vor dem Pass bekam ich einen richtigen Adrenalinschub und als ich über die Kante kam, sah ich zum ersten Mal in meinem Leben die Dolomiten! Ich war wirklich gerührt und alle Anstrengung fiel ab! Ich habe es geschafft: Ich bin wieder auf der Via Alpina! Meine Motivation war zurück und schlussendlich war ich so schnell, dass ich trotz Pausen 1.5 Stunden zu früh am Pragser Wildsee ankam. Nach meiner grossen Freude nun endlich in den Dolomiten zu sein, sah es am See angekommen wieder ganz anders aus. Schon nach wenigen Minuten war ich unheimlich genervt von den Touristenmassen. Der See war total überlaufen. Ich sah Menschen zu den Mutterkühen hinlaufen, um mit den Kälbli Fotos zu machen. Wiesen wurden grundlos zertrampelt, obwohl es ja einen breiten Wanderweg gab und egal wo ich hinschaute, fast jeder hatte seinen Arm für das perfekte Selfie-Foto ausgestreckt. Es war wirklich schlimm, obwohl ich ja extra den Wiedereinstieg in die Via Alpina bei diesem See einplante, weil er so schön ist. Ich lief im Nordic-Walking Tempo durch die Menschenmengen und geradewegs zur Bushaltestelle. Müde und erschöpft wollte ich in diesem Moment eigentlich nur noch weg. Kann sein, dass ich mich beim (sofern kein Besuch – was ja oft der Fall war) alleine wandern zu sehr an die Ruhe gewöhnt hatte. Jedenfalls nahm ich den Bus ins Tal nach Villa Bassa, denn am nächsten Tag werde ich meinen letzten Besuch begrüssen. Und zwar wird mein Freund Christian seine Ferien mit mir auf der Via Alpina verbringen. Da es hier in der Umgebung überall verboten ist zu Zelten, werden wir in den Hütten schlafen.  

Deshalb wartete ich in Villa Bassa auf ihn und hatte endlich mal einen halben Ruhetag. Um 14.00 Uhr kam er an und wir nahmen den Bus zurück zum Pragser Wildsee. Auch dabei waren meine neuen On-Schuhe, da meine nach 1000 Kilometer durchgelaufen waren. Wir liefen im Menschenslalom durch die vielen Leute und sobald es steiler wurde, war es auch ruhiger. Nach ungefähr 3 Stunden erreichten wir die Seekofelhütte. Der Weg war sehr cool, denn es hatte ein paar leichte Stellen mit Stahlketten und eine fantastische Aussicht auf das Tal mit dem Pragser Wildsee. Eigentlich hatte ich vor am nächsten Tag noch den Seekofelgipfel zu besteigen. Aber im Moment muss ich meine Kräfte gut einteilen. Die letzte Woche war verdammt streng (knapp 200km) und die Distanzen sind nicht spurlos an mir vorbeigezogen. Eventuell werden wir ihn aber morgen früh machen, mal schauen.. 

Noch ein Nachtrag zum Ausschlag:

Die Kapillarblutungen wurden immer schlimmer und es besserte erst am Samstag (weil halber Pausentag). Ich habe via Instagram noch nach Tipps von anderen Wanderern gefragt und viele gute Ideen erhalten. Jetzt mal schauen wie es weiter geht. Christian hat mir richtige Wanderstrümpfe mit Kompression gekauft und eine kurze Hose mitgebracht. Ich wandere ja nicht gerne mit kurzen Hosen wegen Zecken und anderen Viechern und ausserdem verbrauche ich dann mehr Sonnencreme, die ich mitschleppen muss. Aber für den Ausschlag wäre frische Luft gut, damit es keinen Hitzestau mehr gibt. Bin gespannt. 

Book-Special

Für diesen Blogpost gibt es noch ein kleines Bücherspecial. Ich habe mitterweile von mehreren gelesen und gehört, dass sie das Thema „Weitwandern“ erstmals kennenlernen und sehr spannend finden. Bei mir hatte es damals mit einem Buch angefangen und danach konnte ich nicht mehr aufhören darüber zu lesen. Deshalb stelle ich hier meine liebsten Bücher vor, die mit wandern zu tun haben. Vielleicht inspiriert es ja jemanden, auch eine Weitwanderung zu machen. 

Wild von Cheryl Strayed. Es ist das bekannteste Buch über den PCT und unglaublich gut! Es gibt auch den gleichnahmigen Film dazu mit Reese Whiterspoon. Jedoch (wie fast immer) ist das Buch um Welten besser als der Film.

Laufen, Essen, Schlafen von Christine Thürmer. Christine habe ich sogar an den Discovery Days in Flims getroffen. Sie ist die meistgewanderte Frau der Welt. Es gibt noch zwei weitere Bücher von ihr:  Raddeln, Paddeln und Laufen sowie ein Handbuch übers Weitwandern, was extrem hilfreich und spannend ist.

Alpensolo von Ana Zirner. Ana ist 60 Tage durch die Alpen gewandert im 2017 und war auch im gleichen Hotel wie ich in San Martino in Badia (Hotel Dasser). Der Wirt kommt zwei Seiten lang im Buch vor und hat es mir mit Stolz gezeigt. Ana‘s Wanderung kommt meinem Projekt am Nächsten, da auch die Routenwahl recht ähnlich ist. 

Die Bücher von Sarah Marquis, eine Schweizerin die extreme Wanderungen in Australien und in der Mongolei gemacht hat. 

Ansonsten sind Reinhold Messner‘s Bücher und die von Ueli Steck auch sehr spannend.

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4 Comments

  • Reply
    Lischer Erika
    21. Juli 2020 at 19:57

    gratuliere zo de 1000 km👍bravo ond witer so. dini brecht send e bericherig 👏😀

    • Reply
      christinara
      30. Juli 2020 at 13:54

      Lieber Erika, so cool dass du fleissig verfolgst wie es mir ergeht! Habe alle Kommentare von dir gelesen und mich sehr gefreut! Jetzt endlich kann ich mal zurückschreiben. Bin jetzt im Villach und morgen gehe ich über die Grenze nach Slowenien. Ganz liebe Grüsse und danke für die Unterstützung aus der Ferne, Christina

  • Reply
    Weber; Raimund
    27. Juli 2020 at 12:34

    Liebe Christina, dass Dir unsere kurze Begegnung auf dem Campingplatz in Algund eine Erwähnung wert war, hat mich außerordentlich gefreut. Deine Site ist ganz wunderbar und ich gratuliere Dir zu deiner Tour und den tollen Beschreibungen, die Du dafür gefunden hat. Ausgezeichnete BIlder, mutige junge Frau!

    • Reply
      christinara
      30. Juli 2020 at 13:50

      Lieber Raimund, wie toll, dass du meinen Blog angeschaut hast! Ich danke dir nochmals vielmals für deine Hilfe mit der Creme auf dem Campingplatz. Der Ausschlag ist jetzt weg, juhui. Hoffe du hast deine Reise gut abgeschlossen. Liebe Grüsse, Christina

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